Gewerbeschule
Wettbewerb 2. Preis | Ravensburg
Ravensburg plant die Erneuerung der Gewerbeschule Ravensburg zu einem modernen Ausbildungscampus. Im Zuge des Prozesses entsteht eine Anlage aus drei Baukörpern: der Holzwerkstatt, einem Neubau für die Fachschule und einem Umbau des Fachgymnasiums.
Städtebau
Die Gebäude werden entlang einer zentralen Wegachse, der Campus-Promenade, angeordnet. Entlang dieser Achse verweben sich die Baukörper mit drei Plätzen: dem Quartiersplatz mit Turnhalle im Süden, dem Werkhof in der Mitte zum Park und dem Schulhof als Platz zur Ravensburger Straße. Die Ergänzung der Gebäude mit jeweils einem Vorplatz zur Umgebung und einem grünen Baumring sorgt für eine sensible Einbindung der großen Bauvolumen in das Umfeld.
Architektur
Der zentrale Neubau der Fachschule umfasst zwei Geschosse im Sockel, in denen alle Werkstätten untergebracht sind. In diesem sollen sich Räume in einer flexiblen Tragstruktur abtrennen lassen, so dass jede Art von Werkstatt entstehen kann. Wände lassen sich verschieben und Räume abtauschen – auch nach der Fertigstellung. Die Gangzonen der Werkstätten sind mit einer Breite von sechs Metern darauf ausgelegt, dass bei Bedarf ein Lkw in das Gebäude fahren kann, um be- und entladen zu werden.
Über dem Werkstattsockel sind die Klassenräume auf zwei Ebenen organisiert. Die Schulgeschosse sind über die Treppenkerne direkt mit den zugehörigen Werkstätten darunter verbunden. Die Lernlandschaft in der oberen Gebäudehälfte ist um drei Innenhöfe angeordnet. Diese grünen Höfe bilden das Zentrum der Fachschule und können als offene Klassenzimmer oder Pausenhof genutzt werden.
Planungszeitraum
2024Ort
RavensburgStatus
Wettbewerb | 2. PreisAuftraggeber
Landkreis RavensburgKooperation
mit Architektur 109 • Mascha Leykauf • Niklas SchmittGröße
35.000 m2Fotos
studio blomen