Waldhaus Tellerhäuser, 2016–2020

Das ehemalige Bauernhaus wird neu als „Waldhaus“ dunkel und ruhig mit dem Tannenwäldchen und der Hangsituation verschmelzen. Als Landhaus eines Stadtbürgers soll es bewusst und mit sichtbarer Einfachheit das gemütliche Landleben in der Berglandschaft des Erzgebirges darstellen. 

Die Fassadenmaterialien unterstützen den Eindruck einer Hütte im Forst: Eine Verschalung aus dunkel gestrichenem sägerauhem Nadelholz passend zu den schattigen Baumstämmen. Ein Dach aus geschwärzten Metallbahnen nahe den Wipfeln.

Im Inneren wird die ehemalige Scheunennutzung bildhaft ins neue Heim übertragen. Ein zentraler Wohnraum mit Blick ins Tal und Zugang zum Waldgarten wird die neue Mitte des Hauses. Die hohe Tenne ist nun Ort für die Zusammenkunft einer Familie.

Friedenskirche Leipzig, 2000–2019

Als evangelische Stadtkirche im Jahr 1872 erbaut. Die Fassade ist komplett in gelben Klinkermauerwerk gemauert, einschließlich der Kirchturmspitze.Seit 2000 betreut das Büro die Gebäudesanierung und Umnutzung zur Jugendkirche PAX. Sie ist die erste Jugendkirche Leipzigs als Veranstaltungsraum für Gottesdienste, Konzerte und Veranstaltungen.

Wettbewerb Langhaus am Thüringer Meer Saalburg, 2018–2019

Ferienhäuser und Gemeinschaftsbereiche werden unter einem langen Dach zusammengefasst. Der Raum wird durch Badezimmer und Schlafalkoven gegliedert ist situativ abtrennbar. Dabei sind alle Abstufungen von Individualität und Gemeinschaft möglich. Alle Einzelzimmer können über Wohnräume mit Küchen zu größeren Einheiten verbunden werden.

Auszug Wikipedia.org
Das Langhaus ist eine langgestreckte Hausform, in der eine Familie oder mehrere Familien gemeinschaftlich zusammenleben [...]. 

Harkortstraße 6 Leipzig, 2007–2009

Sanierung des Eckgebäudes Harkortstraße-Lampestraße, gegenüber des Bundesverwaltungsgerichts. Der verschwundene Eckturm des Hauses wurde anhand historischer Aufnahmen rekonstruiert.

Wettbewerb Entwicklung Hafenstraße sassnitz, 2019

Der Sassnitzer Stadthafen ist in Veränderung. Vormals gewachsen durch Fischerei- und Fährbetrieb haben politische und wirtschaftliche Veränderungen der letzten Jahrzehnte zu einem Bedeutungsverlust geführt.

Ziel des Entwurfs ist es die bestehenden Strukturen weiterzudenken, durch ergänzende Neubauten aufzuwerten und so den Charakter des Fischereihafens zu erhalten und zu stärken. Erreicht wird dies durch eine Vereinfachung der Kaimauer. Mittels eines geraden Schlusses entsteht eine klare räumliche Hierarchie auf Hafenebene: offenes Hafenbecken, Kai mit Fussgänger-Boulevard, Bebauung und rückwertig die Hafenstraße für Lieferverkehr.

Lange Straße 34 Leipzig, 2017–2019

Das Wohnhaus ist ein Pionierbau auf einer innerstädtische Brachfläche mit 9 Wohneinheiten und einem Büro. Der Ausdruck der Fassade wurde bewusst zurückhaltend und „städtisch“ gewählt. Die einheitliche Fassadengliederung mit regelmäßigen Fensteröffnungen bildet am Ort ein erstes Stück neues Stadtquartier. Das fünf geschossige Gebäude verfügt über eine Tiefgarage im Untergeschoss. 

Blechbüchse Leipzig, 2019–2020

Das kleine Siedlungshaus erhält einen Anbau. Er öffnet den Wohnraum für die Bewohner zum Garten. Als leichter Pavillon schwebt er über der Erde und schimmert in einer Hülle aus hellem Aluminium.

Karl-Heine-Straße 76 Leipzig, 2005–2006

Das Hinterhaus im Stadtteil Plagwitz wurde für eine Baugruppe der “Selbstnutzer” von einem Werkstattgebäude zu einem Wohnhaus umgenutzt. Dafür musste der Bestand vollständig entkernt und im Inneren neu errichtet werden.Das ehemalige Dach wurde zu Terrassen mit weitem Blick über den Karl-Heine-Kanal und das “Jahrtausendfeld”. 
T 0341. 5905500E mail@buero-voigt.de
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